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Erikas Foto

Erika geht rasch an meinem Zimmer vorbei, als ich gerade auf meinem Bett liege und fernsehe; in einer dieser Wissenschaftssendungen sehe ich den x-ten Beitrag über Vulkanausbrüche.
Es ist Winter, doch ich bemerke – auch wenn sie nur kurz an meiner Türe vorbei rauscht – dass sie ein enges Etuikleid trägt. Vielleicht weiß sie es ja, und nützt es aus: solche Art von Kleidern stehen ihr phantastisch. Erika ist eine Freundin meiner Mutter und vierundvierzig Jahre alt. Doch sie hat keine Familie und keine Kinder, deshalb sieht sie aus, als wäre sie erst Anfang dreißig. Einzig ihr Gang verrät ihre Erfahrung, Erfahrung, die ich nicht im Entferntesten erahnen kann, geschweige denn, dass ich auch nur einen Bruchteil davon besitze! Erika ist die Art von Frau, der die Männer auch noch zu Füßen liegen werden, wenn sie zehn Jahre älter ist als jetzt, oder der noch immer Heiratsanträge gemacht werden, wenn ich selbst dreißig bin, und das dauert noch, denn erst von einigen Monaten hab ich die Halbzeit geschafft.
Dabei ist sie nicht einmal so besonders! Sie ist fast schon zu groß für eine Frau, fast so groß wie ich und ich bin mit eins zweiundachtzig recht groß. Und sie wiegt sicherlich auch mehr als ich, denn richtig schlank ist sie nicht, eher füllig und das versucht sie auch nicht zu verbergen. Ihre Kleidung liegt mehr als oft so eng an, dass man sieht, dass ihr BH aus feinster Spitze ist, oder was für Unterwäsche sie trägt! Sie ist ausgesprochen weiblich und um das zu unterstreichen färbt sie ihr mittel langes Haar blond, obwohl alle wissen, dass sie eigentlich brünett war und nun langsam grau wird. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass sie auf viele Männer anziehend wirkt. Sie bewegt sich mit der Geschmeidigkeit einer Katze, und sie hat eine unvergessliche Stimme – eine Mischung aus heller Engelhaftigkeit und dem betörenden Alt einer sehr reifen Frau.

Erika ist schon lange mit meiner Mutter befreundet – dementsprechend viele Fotos gibt es von den beiden. Eines davon habe ich besonders in mein Herz geschlossen. Nämlich dieses, das sie in einer engen Jeans und einem knappen Bikinioberteil zeigt, aufgenommen hat es meine Mutter letztes Jahr in den Sommerferien. Darin sieht Erika einfach nur extrem gut aus. Erikas Foto gefällt mir so gut, dass ich es in der Lade meines Nachtisches liegen habe – selbstverständlich nicht das Original. Sondern nur ein ausgedrucktes Bild, dass ich am PC nachbearbeitete habe, denn jetzt sieht es so aus, als würde sie mich ansehen. Denn meine Mutter soll doch um Himmels Willen nicht wissen, dass ich ein Foto ihrer Freundin in meinem Nachtisch aufbewahre.
Wie immer, wenn ich darüber nachdenke, über Erikas Foto, öffne ich ganz leise die Lade, in der ich das Bild vermute und prüfe nach, ob es noch da ist. Ja, es ist noch da. Ich berühre das Bild und wünsche mir, einmal könnte ich dieses Bild wirklich spüren. Diese Kurven ihrer Brüste, die verzückend weiche Haut, ihren Atem...

„Was machst du da?!“ Ich erkenne ihre Stimme wieder – ich hätte sie immer wieder erkannt, egal wann, egal wo. „Frau Hofstädter...“ stammle ich, lasse das Bild in die Schublade fallen und schließe sie eiligst. Sie betritt mein Zimmer. Ihr Kleid ist wieder einmal verdammt eng, diesmal ist es dunkel grau. Sie blickt über den Rand ihrer Brille hinweg; die und das hochgesteckte Haar lassen sie wie eine Lehrerin wirken. Ich gäbe in diesem Moment mein Leben, ihr Schüler zu sein. „Was siehst du dir hier gerade an?“ fragt sie streng; offenbar hat sie ihr ganzes Erscheinungsbild auf Lehrerin getrimmt. „Vulkane!“ bringe ich heraus. Die Luft in meinem Zimmer ist heiß, wird heiß, wie es mir vorkommt. Ich setze mich auf, um dieser Frau den nötigen Respekt zu erweisen. „Brauchst du das für die Schule?“ Sie sieht dem Beitrag mit wenig Interesse zu. „Nein, aber mich interessiert so etwas...“ Ich bin froh, dass ich wieder zu meiner Stimme gefunden habe. Schließlich ist doch nichts dabei, wenn eine gute Freundin meiner Mutter, die praktisch ein und aus geht bei uns, in meinem Zimmer steht. Meine Mutter – mir fällt ein, dass sie heute Morgen davon sprach, zum Frisör zu gehen. Bin ich alleine mit Erika?
„Rückst du für mich ein Stück zur Seite?“ Sie grinst mich unverschämt an und, als ich zu Seite gerückt bin, lässt sich langsam neben mir nieder. Ich kann ihren schweren, süßlichen Duft wahrnehmen. Ja, genau so habe ich mir ihren Duft vorgestellt. So ganz aus der Nähe sehe ich die Fältchen um ihre Augen. Lacht sie so gerne? Ich entdecke auch ein, zwei graue Haare. Erika wird neben mir zum Menschen. Doch die Göttin in ihr strahlt weiter.
Sie seufzt tief. Ich weiß, dass der Fernseher sie langweilt und drehe ihn ab. „Hast du schon eine Freundin?“ fragte sie mit dem Grinsen einer Erwachsenen, die über mehr Bescheid weiß, als bloß das schüchterne Händchen halten zweier verknallter Teenager. „Nein!“ gebe ich zu, und es fällt mir nicht schwer. Sie legt ihre Hand auf meine Schenkel. „So ein netter und intelligenter Junge wie du? !“ Sie schüttelt ungläubig den Kopf. „Und unerfahren!“ füge ich hinzu, um ihr klar zu machen, dass ich noch nicht einmal erahnen kann, wie sich eine Frau unter meinen Händen anfühlt. „Erfahrungen kann man sammeln!“ seufzt sie und rückt, wie mir scheint, näher. Ich sage nichts. Die Stelle, an der ihre Hand liegt, wird warm, heiß, kocht, so fühlt es sich an. Sogar durch den Jeansstoff merke ich dann, dass ihre Finger sich leicht bewegen. „Weißt du, was ich am liebsten mache?“ fragt sie dann, berührt mit der anderen Hand ihr Dekolleté. Ich wage nicht zu antworten. „Jagen und sammeln!“ haucht sie und ihr Griff an meinem Oberschenkel wird fester. Sie lässt mich plötzlich los und drückt mich dann in eine liegende Position. Längst schlagen ihre Bemühungen Wurzeln.
Sie steht auf und rafft ihr ohnehin kurzes Kleid hoch. Ihre langen Beine stecken in schwarzen Strümpfen, die von einem dicken, mit Spitzen verziertem Gummiband gehalten werden; ihre Beine sind makellos. Sekunden später sitzt sie auf meinen Schenkel. Ich will sie auf den Mund küssen, doch dreht sich weg und ich erreiche nur ihre Wange. Ihre Haut dort schmeckt süß. „Wunderbar!“ sagt sie entzückt, als sie zu meiner Mitte sieht und entdeckt, dass sich meine Hose auszubeulen beginnt. Dann fährt sie fort. Mit wenigen Handgriffen sind die Knöpfe meiner Jeans geöffnet und meine Männlichkeit entfaltet sich ganz. Auf meinen Boxershorts steht Hero in dicken Lettern. Erika fährt einen Schriftzug nach. „Dann wollen wir mal sehen!“ lacht sie. Sie zieht die Shorts zurück und senkt ihren sorgfältig rot geschminkten Mund über meine Mitte. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dass mich überkommt. Ihre nasse neckende Zunge ist so viel erregender als die trockene Haut meiner Hände, und so viel zärtlicher geht sie mit mir um. Sie knabbert, saugt und fährt mit ihrer Zunge von oben nach unten. Doch ich will mehr, möchte mich in ihr spüren. Meine Hände fahren rasch und grob unter ihren Rock. „Warte, mein Kleiner!“ bedeuten ihre Lippen, doch mein Innerstes schreit nach ihr. Sie ist feucht, das spüre ich ganz deutlich. Ihre Frisur, die so perfekt saß, als sie kam, hängt schief. Ich ziehe die Spange aus ihrem Haar; es fällt lang auf meinen Bauch und kitzelt. Die Welt beginnt sich schneller zu drehen und ehe ich mich versehe, liege ich keuchend da und Erika streicht mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Das hast du toll gemacht!“ sagt sie mir, doch ehe ich antworten kann, küsst sie mich. Ihre Lippen sind noch rot, ihr Mund schmeckt salzig. Und ich komme nicht um hin festzustellen, dass ich es war, der ihren Mund salzig werden ließ.
Sie fährt mit ihrer Zunge meine Lippen nach; ich werde sofort wieder hart. Diesmal geht es noch schneller. Sie quält sich aus ihrem Slip. Ich sehe sie ganz genau, ganz nahe. Dunkles Haar zeichnet einen schmalen Streifen in ihrer Mitte nach, es lockt sich ein wenig. Ich schnappe nach Luft. Schon sitzt sie auf mir und ich spüre die feuchte Wärme, die mich empfängt. Ich brauche mich nicht zu bewegen, sie tut es für mich. Das unheimlich geile Gefühl in ihr zu sein, macht sich in mir breit. Sie wippt auf meinem Schoß und sie weiß genau, wie sie sich winden muss, dass ich die größtmögliche Lust verspüre. Ihr Wippen wird schneller. Ihre Augen verdrehen sich, jeder noch so kleine Seufzer stachelt mich an. Denn auch ich stoße jetzt tief in sie hinein. Sie wird ganz leicht auf meinen Hüften, ich spüre sie kaum mehr, nur ihre warme Weiblichkeit nehme ich wahr. Ihr Busen wiegt im Takt ihrer Bewegungen. Ihre Muskeln ziehen sich zusammen, schließen sich enger um mich und pulsieren. Ich kann nichts denken als Erika. Ihr Atem setzt kurz aus. Sie krümmt sich zusammen; ich weiß, dass ich selbst auch bald so weit bin. Mit einer ungeheuren Kraft stoße ich ein letztes Mal zu. Sie schreit auf, klammert sich an mich, als ich sie völlig ausfülle, mit meiner Liebe. Dann merke ich, dass ich erschöpft die Augen schließe.
Als ich sie öffne, richtet Erika gerade ihren Slip, und zieht die Strümpfe zu Recht. Sie blickt in die schwarze Scheibe des abgedrehten Fernsehers und richtet ihr Haar. „Ich werde jetzt gehen.“ Teilt sie mit überflüssiger weise mit.
Ich begleite sie zur Haustüre, da sehe ich meine Mutter kommen. Sie will mir sicher den neuesten Tratsch erzählen, unten in der Küche, bei einer Tasse Kaffee.
Doch ich kann nicht. Denn oben erwartet mich Erikas Foto.

- fin

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